Lob und Tadel

Lob und Tadel Eine Anweisung muss scharf und klar sein, damit sie sich von den lobenden Worten unterscheidet. Der Hund "versteht" ja nicht das gesprochene Wort, so wie wir Menschen. Er richtet sich nach dem Klang und nach unserer Mimik. Zusammen mit einer Geste der Hände wirkt ein Befehl besonders gut.
Nun ist es ja nicht möglich, den Hund mit einen Befehl anzuschreien, den er nicht kennt. Wir müssen zuerst einmal zeigen, worum es bei der Sache geht. Als einfaches Beispiel ist das "Sitzen" zu erklären. Ab und an setzt sich der Hund von sich aus, dann ist der richtige Augenblick, ihn für dieses Verhalten zu loben. Damit wir erreichen können, dass der Hund sitzt, nehmen wir ein Goody und halten dies über seinen Kopf. Meistens setzt sich der Hund, während er zur Hand herauf schaut. Erst braucht es noch gar keine Wort, man belohnt ihm nur mit seinem Goody und lobt ihn. Später kombiniert man das Ganze mit dem Befehl "sitz". Das kann man jederzeit und überall üben. Es ist ein grosser Vorteil, wenn der Hund das "Sitzen" als etwas ganz Tolles betrachtet. Falls jemand einmal Angst vor dem Hund hat und die Hände hochhält, meint der Hund, er müsse sitzen und er erhalte ein Goody. Der Hund kennt mit der Zeit das Wort "sitz" und befolgt den Befehl auch dann, wenn es nichts zu knabbern gibt.
Mein Axel brauchte bis dahin erst wenig Befehle und Bestrafungen. Das meiste macht er von sich aus, und ich kommentiere und lobe sein Verhalten. So gefallen ihm diese Tätigkeiten und er freut sich darauf, dass ich ihm sage, war er tun soll.