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Mein Hund geniesst viele Freiheiten, doch einige Dinge darf er halt auf keinen Fall tun.
Meine Einrichtung darf er mir nicht zerstören, die Möbel werden nicht angenagt
und auch die Kleider gehören nicht zu seinen Spielsachen. Alle Gegenstände,
die meinen Geruch in sich haben, würde mein Hund am liebsten sein Eigen nennen.
Unterwäsche ist ganz besonders beliebt; Socken, verschwitzte T-Shirts und Schuhe
sind begehrte Objekte. Es ist falsch, dem Hund alte Kleidungsstücke
zum Spiel zu überlassen, denn er kann nicht zwischen alt und neu unterscheiden und
er kann auch nicht ahnen, was uns noch etwas wert ist und was nicht. Entweder sind alle
Schuhe tabu oder er darf mit allen Schuhen spielen (und zerstören). Es braucht ganz
strikte Verbote, damit der Hund lernt, was für ihn verboten ist. Eine Zurechtweisung
kann verbal und (oder) manuell erfolgen. Der Hund muss nicht geschlagen werden, es
genügt, ihn energisch am Pelz zu fassen und dabei unangenehme Laute von sich zu
geben. Ein "Uää!" oder "Auuu!" oder "chchch!" wirkt wie ein Knurren oder Bellen
eines Leithundes. Mir ist es wirklich lieber, wenn Axel, statt meiner Turnschuhe,
einen Karton oder eine Zeitung zerfetzt. Den Unterschied kann sogar er erkennen. Die Hunde sind unter sich sehr viel weniger komliziert, als wir Menschen. Ein Hund im Gruppenunterricht getraute sich nicht an den Bach, um Wasser zu trinken. Sein Herrchen hatte versucht, ihn in umständlicher Menschen-Manier in das Gewässer zu stossen. Um dem Tier die Angst zu nehmen, liessen wir alle am Bach spielen. Die anderen spielten vergnügt am Wasser und tranken davon. So wurde das Interesse geweckt und nach und nach wagte sich auch Pluto ans Wasser. Nun vergnügen sich alle und das Spiel am Wasser ist für alle ein Erlebnis. Wie man richtig mit dem Hund spielt, werde ich in einem anderen Kapitel erzählen. |