Axel ist ein Jagdhund!

Jagdhund, Vorstehhund Deutsch Kurzhaar ist die Bezeichnung für diese Rasse. Vorstehhund wird er auch genannt, weil er die Beute durch das typische Vorstehen anzeigt, indem er eine Pfote hoch zieht.
Warum ausgerechnet ein Jagdhund? Ich bin kein Jäger und werde bestimmt nie auf die Jagd gehen. Warum habe ich mich denn überhaupt für einen Hund entschieden und nicht für irgend ein anderes Haustier?
Ein Hund ist eine Herausforderung. Er verlangt etwas von seinem Meister. Mehrmals täglich muss er raus, er ist aktiv und braucht viel Bewegung. Das ist ein guter Grund für meinen Entscheid, einen Hund zu kaufen; so bin ich nie mehr alleine und gehe oft lange an die frische Luft.
Zurück zur ersten Frage: jeder Hund ist ein Jäger und jeder Hund ist ein Wächter. Eine Aufgabe ist es für jeden Hundehalter, sein Tier vom Wildern abzuhalten. Das erfordert eine gute Erziehung, doch bei einem Welpen ist ja zum Glück das Jagen noch nicht aktuell, so bleibt vorerst viel Zeit, andere Dinge zu lernen.
In der Wildnis lebt der Hund (Wolf) im Rudel, dort lernt er sein soziales Verhalten, z.B. das Unterordnen. Unsere Haushunde durchlaufen diese natürliche Schule nicht, deshalb ist es an uns (an seinem Meister), den Hund zu "dressieren". Im Rudel übernimmt ein kräftiges Tier die Aufgabe des Anführers, alle anderen müssen sich unterordnen. Es ist also ganz normal für den Hund, zu folgen. Es wäre sehr unangenehm (eventuell sogar gefährlich), würde unser Haustier die Führung übernehmen; wir müssten dann dem Hund gehorchen, er könnte von uns alles verlangen. Das wollen wir nicht, darum zeigen wir dem Hund von Anfang an, wer das Sagen hat. Dabei ist es durchaus sinnvoll, ganz strenge Regeln durchzusetzen. Mein Axel weiss nach einem Monat schon ganz gut, was er tun darf und was nicht.
Was ist nun wichtig? Welche Dinge soll der Hund können? Ich werde in den (hoffentlich) folgenden Kapiteln näher auf einige Punkte der Erziehung eingehen.